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James Edward Albright Jr.:
Ansichten. Ansbach im Wandel



Eröffnung: Donnerstag, 3. Dezember, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: bis 24. Januar 2016

Er kennt die Menschen und Orte unserer Heimatstadt wie kein Zweiter. Seit über 22 Jahren beobachtet der gebürtige Texaner James Edward Albright Jr. den Wandel unserer Stadt. Als Pressefotograf ist er stiller Beobachter des öffentlichen Lebens und durch sein stets waches Auge liebevoller Chronist unserer Zeit. Seine Aufnahmen sind stumme Zeugen unserer sich stetig verändernden Welt. Hier und da zeigen sie bedeutsame Einschnitte in das Stadtbild oder feinfühlige Details mit inszenierter Beiläufigkeit. So entsteht ein fragmentarisches Portrait unserer Stadt.

Albright (*1958 in San Angelo, Texas - USA) fotografiert seit seinem zwölften Lebensjahr. Als Heeresjournalist kam er 1978 nach Nürnberg. Nach seinem Studium für Journalistik und Englische Literatur in seiner Heimat kehrte er nach Mittelfranken zurück. Seit 1993 arbeitet er als Fotograf für die Fränkische Landeszeitung. Als Mitglied der Fotoszene Nürnberg hat er an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen.

Die Aufnahmen sind exklusiv für die Ausstellung zusammengestellt und hochwertig produziert worden (jeweils in einer Auflage von 5). Einzelne Exemplare können noch vor Weihnachten bestellt werden.

Sonderöffnungszeiten:
Freitag, 11.12., 15-18.00 Uhr
Freitag, 18.12., 15-18.00 Uhr

Veranstaltungen:

Jede Woche ein Gedicht
“Singung”. Poetische Texte
von und mit Frank Sauer (München)
Samstag, 23.1., 19.30 Uhr

“Die Poesie ist wie ein streunender Hund, der im tiefen Morast, im dunklen Unterholz immer auf der Suche nach Beute ist. Aber manchmal kratzt er an meiner Tür, will ins Warme, will eine ordentliche Mahlzeit, und dann lässt er sich von mir streicheln und hinter den Ohren kraulen. Und ich komme mit meiner Nase ganz nah an sein Fell und rieche … und rieche …. und schmecke …” sagt Alexander Reuas 1905.

Bewusst setzt Frank Sauer sein poetisches alter Ego in die Zeit der Dichtung von Morgenstern und Ringelnatz. Und so sieht er seine Verse auch, in der poetischen Tradition der letzten grossen Blüte deutscher Lyrik. Hunde küssen, Steine sprechen, die Drohne kann auch ohne, ein Stuhl bricht mit seiner Kette, der schräge Blick rührt, sie ist zum Bücken viel zu schön, im Sauer´schen Gedicht ist alles möglich. Wortfetzen, die sich reimen, die einen eigenen Beat schlagen, bestimmen den Inhalt, und erst auf den zweiten Blick erscheinen altbekannte Bilder, die wieder so etwas wie „Sinn“, oder „Unsinn“ ergeben. Aber man begegnet bei ihm auch Brecht, Kafka, den Dadaisten, Kant, Derrida, Freud, Musil.
Seine poetischen Reisen beschwören Bilder, die vom romantischen Gedicht, das einer absoluten Liebe huldigt, bis zu dem Versuch dekonstruktivistische Modelle anzuwenden, reichen. Jedes Gedicht ist nur ein Wimpernschlag, öffnet aber, wenn man sich darauf einlässt, die Tür zum „Anderen Zustand“ im Musil´schen Sinne. Oft erscheinen die Verse auf den ersten Blick absurd, surreal, unzugänglich, aber wenn ein Lächeln auf den Lippen, oder eine Denkfalte auf der Stirn erscheint, haben sie dich schon gepackt.

Begleitet werden die 2 “Jede Woche ein Gedicht“ Gedichtbände von Illustrationen, die den Versuch wagen zu ausgewählten Gedichten entsprechende Motive zu finden. Den ersten Band hat der norwegische Künstler und Seefahrer Isak Ladegard bebildert.

Im zweiten Band geht der Münchner Künstler Emanuel Eckl, ehemals Meisterschüler von Günter Förg an der Münchner Kunstakademie, mit den Gedichten in den Clinch und findet in seiner typischen Bildsprache eine eigene visuelle Umsetzung. Beide Gedichtbände sind ab 15. November im Buchhandel erhältlich.

Sich selbst mit eigenen Kompositionen am Klavier begleitend, Frank Sauer nennt diese Form der musikalischen Präsentation seiner Gedichte „Singung“, spricht, singt, hechelt, stottert, schreit er seine Gedichte im Niemandsland zwischen Schlager, Klassik, Blues, Jazz und dadaistischer Darbietung.


Versteigerung der Fotografien Sonntag, 24.1., 15.00 Uhr (geöffnet ab 14.00 Uhr)

Zum Abschluss der Ausstellung werden die 48 produzierten Werke versteigert. Jede Aufnahme existiert in einer Auflage von 5.
Der reguläre Galeriepreis der einzelnen, gerahmten Fotografie beträgt 140 EUR. Eine Zweierserie kostet 250 EUR, eine Dreierserie 300 EUR und bei dem Ankauf von vier Bildern und mehr kostet das Einzelbild 90 EUR.

Der Einstiegspreis für die Auktion beträgt 50 EUR.

Die Hälfte des Erlöses kommt der Aktion „FLZ-Leser helfen – Weihnachtsaktion der Fränkischen Landeszeitung zugunsten alter, kranker und hilfloser Bürger e. V.“ zugute. In Zusammenarbeit mit den kirchlichen, sozialen und karitativen Verbänden der Region werden ganzjährig arme, kranke und hilflose Menschen bedacht, die unverschuldet in Not geraten sind. Hiermit würdigt der Fotograf gemeinsam mit den Leitern des LOFT, Monika Tress und Christian Schoen, den wichtigen Beitrag des Vereins für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Weitere Öffnungszeiten nach Vereinbarung (in der Regel zu den Bürozeiten, werktags 9-16.00 Uhr)

 


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