LOFT Raum für Kunst und Gegenwart
     

 

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GÆG: Thomas Huber und Wolfgang Aichner - Natur pur

Kurzfilme powerwalk und passage2011 (Kammerspiele), Dienstag, 21. Oktober, 19.30

Eröffnung: Dienstag, 21. Oktober, 20.30
Ausstellungsdauer: 12. Oktober 2014 bis 4. Januar 2015



Die Ausstellung der beiden Münchner Künstler Thomas Huber und Wolfgang Aichner konzentriert sich auf das Verhältnis des Menschen und Natur. Im Zentrum steht dabei ein künstlich geschaffener Wald als verkitschtes Sehnsuchtsmodell; bestehend aus Einzelnen, saisonal unabhängigen Kunst-Bäumchen, atmend und von innen beleuchtet. In silva inflata© zeigen die Künstler eine ironische Sichtweise auf den Umgang mit der Natur. Wandelt man durch die Installation, scheint man maßstäblich riesig, stellt man sich einen wirklichen Wald vor. Die Arbeit setzt sich mit der menschlichen Anmaßung gegenüber der Natur, die über Gentechnologie zu einer absurden Patentpolitik führt, auseinander.

Erstmals präsentiert das LOFT auch eine Arbeit im Außenraum: Auf dem Dach der Kammerspiele wird temporär eine Skulptur platziert. Die Kulisse zeigt eine überlebensgroße Parkbank, perspektivisch und reliefartig auf eine Zwei-Dimensionalität verzerrt. Die Bank ist gleichsam romantische wie profane Metapher des nie zu erreichenden Ortes der eigenen Sehnsüchte.

Immobilie entstand 2014 für das Projekt ZUFLUCHT. Sehnsucht nach dem Paradies im Ostseebad Ahrenshoop 2014

Vor der Eröffnung präsentieren Huber und Aichner den Kurzfilm zu ihrem jüngsten Großprojekt. Die individuelle Energiegewinnung, die Problematik um die Speicherung und den Transport von Strom stehen im Zentrum des Kunstprojekts der beiden Münchner Künstler. In einem absurden Unterfangen haben sie mit selbst konstruierten Windrädern auf eine zehntägigen Wanderung im isländischen Hochland Energie gesammelt. Der gewonnene Strom diente schließliche dazu, zwei Waschmaschinen anzutreiben, um die Expeditionskleidung zu reinigen. Wie in ihrem internationalen Erfolgsprojekt passage2011, wo die Künstler ein selbstgebautes Boot über die Alpen zogen, um zur Venedig-Biennale zu gelangen, hinterfragt auch powerwalk die Sinnhaftigkeit menschlichen Tuns.


Trailer für das POWERWALK-Projekt, 2014

Öffnungszeiten:    
22. Oktober 2014 bis 4. Januar 2015
Nach Vereinbarung in der Regel zu den Bürozeiten, werktags 9-16.00

Sonderöffnungszeiten:                        
Sonntag, 26.10., 16-18.00
Sonntag, 09.11., 16-18.00
Sonntag, 23.11., 11-17.00 (0 Grad Celsius - Minimesse)
Sonntag, 14.12., 16-18.00
Sonntag, 04.01., 16-18.00

Im Rahmen von RESPECT - Ansbachs Kulturprogramm für Umweltschutz und Klimawandel


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